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Purpose entwickeln

Aktualisiert: 4. Juni

Core Purpose entwickeln

Purpose ist nicht nur ein Buzzword, sondern ein echter Game-Changer. Den Zweck deiner Marke als Gründer bewusst zu gestalten hat viele Benefits. Hier räumen wir alle Zweifel aus dem Weg.



In diesem Beitrag erfährst du:




Du guckst lieber Videos? Die Inhalte dieses Blogbeitrags findest du auch hier:



 


Was ist Purpose?


Dazu müssen wir uns eine Frage vorab stellen: Über was für eine Art von Purpose sprechen wir überhaupt? Wir haben zum einen einfach nur das englische Wort „Purpose“. Das bedeutet je nach Kontext „Grund“, „Absicht“, „Sinn“, „Ziel“, „Zweck“. Dann gibt Konzepte, wie z. B. „Life Purpose“. Kurzgesagt, warum du morgens aufstehst. Oder, und damit arbeiten wir jetzt, der „Purpose“ einer Organisation.  


Als Konzept, lässt sich der „Purpose“ einer Organisation wie folgt definieren:


Purpose Definition: Der Grund, warum es eine Marke gibt.

Purpose: Der Grund warum es eine Marke gibt. 

Also das „Warum“.


Die englische Bezeichnung „Purpose“ hat sich für das Konzept etabliert. Daher bleibe ich auch häufig bei dem Wort „Purpose“. Also: Der Grund, warum es eine Marke gibt. 


Sollte hier dann nicht Geld verdienen stehen? Welchen besseren Grund sollte es geben?


Es kommt drauf an, was du langfristig möchtest. Seit 15 Jahren gibt es eine Studie mit dem Namen „Meaningful Brands“. Hierin werden die Erwartungen von Menschen an Marken untersucht. Heute gibt es 2 klare Anforderungen an den Zweck von Unternehmen:


Purpose Anforderungen: Gut für die Erde. Gut für mich.

  • Gut für die Erde - Mach was für die Gesellschaft, das Klima oder Ökosysteme etc.

  • Gut für mich - Vergiss die einzelne Person dabei nicht.


Der Zweck eines Unternehmens sollte also einen größeren Zweck verfolgen. Gleichzeitig aber auch für den einzelnen Mitarbeiter / Kunden / Partner spürbar sein. 


Vielleicht überlegen wir uns 2x, ob „Geld verdienen“ unser Warum ist. Oder ob Geld verdienen nicht die Folge unseres gelebten Zwecks ist.


Purpose ist das „Selbst“ eines Unternehmens. Darum organisiert es sich. Er gibt die Richtung vor. Das ist der erste Schritt zum Aufbau einer dauerhaften Marke.  


Man kann zuerst den Hut aufsetzen oder zuerst die Stiefel anziehen, aber vorher muss man sich entscheiden, dass man ein Cowboy ist. - Unbekannt



Warum ist Purpose wichtig?


Weil er gut für dein Unternehmen ist. Und weil gut für dich persönlich ist. 


Gut für dein Unternehmen: Kunden halten, Talente anziehen, Kultur aufbauen

Gut für’s Unternehmen: 

  • Wichtige Kunden halten – du spiegelst ihre Überzeugungen wider

  • Richtigen Talente anziehen – andere wissen was dir wichtig ist 

  • Gesunde Kultur aufbauen – alle Beteiligten gehen in die selbe Richtung


Gut für dich persönlich: Gibt Selbstvertrauen, Bringt Sicherheit, Macht stolz

Gut für dich persönlich:

  • Steigert dein Selbstvertrauen – klare Kommunikation worum es bei deiner Marke geht

  • Gibt dir Sicherheit – immer fokussiert eine Richtung vor Augen

  • Macht dich stolz – du weißt, dass es bei dir um was Größeres geht


Fang an nach einem starken Zweck zu arbeiten. Entwickle exzellente Produkte. Gestalte exzellente Services. Mit einem starken Zweck als Fundament. 




Wie entwickle ich meinen Purpose?


Fokussiere dich zunächst auf einen Satz. Formuliere ein Statement. Draus kannst du dann ein Script schreiben. Und Handlungsfelder ableiten.


Ich weiß, ein Satz kann sehr schwer sein. Es gibt doch dieses Zitat, das geht in etwa wie folgt:


„Ich schreibe dir einen langen Brief, für einen kurzen habe ich keine Zeit.“ - Johann Wolfgang von Goethe

Was bedeutet das? Wer nicht zu Ende denkt, braucht viele Wörter. Und das gilt es hier zu berücksichtigen. Lass deinem Fachchinesisch keine Chance! 


Ein Satz ist aufrichtig. Ein Satz ist ehrlich. An einen Satz können Menschen sich erinnern. 

Nach einem Satz können Menschen handeln. 


Die Formulierung deines Purpose beginnt mit konkreten Fragen.


Welche Überzeugungen habe ich? In welchem Business bin ich? Was für einen Beitrag leiste ich?

  • Welche Überzeugungen habe ich? 

  • In welchem Business bin ich unterwegs?

  • Was für einen Beitrag leiste ich für andere?


Du musst die Fragen nicht alle beantworten. Aus Erfahrung helfen dem einen die, dem anderen die mehr. Schreibe die Antworten auf, die du geben kannst. Finde die Gemeinsamkeiten. Verfasse daraus ein Statement.



Und dann, challenge dein Statement.


Challenge: Einfache Sprache, Fokus auf Wirkung, Umsetzbarkeit

Challenge dein Statement: 


  • Einfache & persönliche Sprache - Sprichst du so?

  • Wirkung - Hat es einen Effekt auf andere?

  • Umsetzbarkeit - Kannst du daran aktiv arbeiten?



Ein kleiner Tipp aus Erfahrung: 

Versuche nicht wirklich diese Fragen schriftlich zu beantworten. Sieh das nicht wie ein Formular, das du einfach ausfüllst. Mach dir höchstens Stichpunkte. Hab die Fragen im Kopf – denk drüber nach. Scribble verschiedene Statements runter. Mix & Match deine Purpose, Mission und Vision Statements. Und schau ob das Gesamtbild Sinn macht. Meiner Erfahrung nach, kommst du so besser zum Ergebnis. 



 


Und jetzt?


Dich interessiert das Konzept „Core Strategy“ und du sagst: „Jo, verstehe ich.“? Dann habe ich weitere Blogbeiträge, die auf die Konzepte Purpose, Mission und Vision eingehen. Darin erfährst du konkreter, was es mit dem jeweiligen Konzept auf sich hat, welche Vorteile es dir bietet und wie du es entwickelst, bzw. damit anfängst du arbeiten.


Bis dahin, mach's gut ;)

Tobi

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